Der Anteil des Ökostroms am Energiemix der Stromanbieter wird zunehmend größer. Der Grund dafür ist, dass die Diskussion über umweltfreundliche Energieerzeugung die Öffentlichkeit längst erreicht hat. Die fossilen Energieträger erzeugen bei der Verarbeitung und Verbrennung klimaschädigende chemische Stoffe, die die Atmosphäre und das ökologische Gleichgewicht unseres Planeten nachhaltig negativ beeinflussen. Besonders die Erzeugung von Kohlenstoffdioxid in viel zu großen Mengen bewirkt nachweislich eine unnatürliche Erwärmung der Erde. Das bedeutet letztlich auch, dass Unwetterkatastrophen und Ernteausfälle die Konsequenz sein könnten.
Um solche Folgen möglichst zu minimieren und in ihren Auswirkungen einzugrenzen, werden von den großen Stromanbietern hohe Investitionen in die Forschung und den Aufbau der erneuerbaren Energien getätigt. Zu diesen Energiequellen gehören die Geothermie, die Solarthermie, die Wasserkraft, die Windkraft und die Bioenergie. Besonders die Solarthermie und die Windkraft haben in Deutschland eine große Bedeutung. Länder wie Norwegen, Schweden oder Island hingegen können aus geologischen Gründen beinahe ausschließlich mit der Stromerzeugung aus der Wasserkraft versorgt werden.
Die Anzahl der Anbieter von Ökostrom nimmt ständig zu. Die wenigsten Anbieter können aber auf einen Energiemix aus den konventionellen und fossilen Energieträgern zusammen mit dem Ökostrom verzichten. Der Grund dafür ist, dass derzeit die kontinuierliche und andauernde Bereitstellung von Ökostrom noch nicht gewährleistet werden kann. Verantwortlich dafür ist die Tatsache, dass die Sonne nicht immer scheint und auch der Wind nicht ununterbrochen weht und über die Windräder Strom erzeugt werden kann. Damit dies in der Zukunft gewährleistet werden kann, müssen die Stromanbieter ein zusammenhängendes Stromnetzwerk erbauen, das über die Ländergrenzen hinaus die anfallenden Stromschwankungen und Ausfälle auffangen könnte.

25 Juli, 2011
Madeline
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